CDU

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Der CDU-Ortsverband Westerburg ist auch beim Nachwuchs stark!

 

Florian Hubert aus Westerburg einstimmig zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Jungen Union Westerwald gewählt

Florian Hubert aus dem CDU Ortsverband Westerburg wurde am 28. Oktober auf dem Kreistag der Jungen Union Westerwald als neuer stellvertretender Kreisvorsitzende gewählt. Vorsitzender bleibt Marcel Kühn aus Wittgert, zweite gleichberechtigte Stellvertreterin wurde Marie Waas aus Montabaur. Der stellvertretende Vorsitzende des Westerburger CDU Ortsverbandes Frank Spiek, der derzeit den Ortsverband führt, gratulierte herzlich zur einstimmigen Wahl. „Es ist ein großes Anliegen der CDU, Westerburg auch für junge Menschen und Familien attraktiv zu halten“ so Frank Spiek. „Ich freue mich daher besonders, dass wir mit Florian Hubert ein sehr aktives junges Mitglied haben, das junge Politikinteressierte in Westerburg zusammenbringt. Es ist wichtig, dass sich auch junge Menschen aktiv in die Politik einbringen und mitgestalten.“ Die Junge Union sei eine gute Adresse für junge, engagierte Menschen. Auch Stadtbürgermeister und Gemeindeverbandsvorsitzender Ralf Seekatz MdL übermittelte seine Glückwünsche und sicherte seine Unterstützung zu.

Junge Union Westerwald wählte neuen Kreisvorstand in Nomborn

Der 21-Jährige Florian Hubert, der in Frankfurt Politikwissenschaften und Jura studiert, ist auch auf Gemeindeverbandsebene der CDU sehr aktiv und baut derzeit eine JU (Junge Union) im Westerburger Land auf. „Eine Neugründung steht unmittelbar bevor. Wir haben einige junge Politikinteressierte aus der Verbandsgemeinde. Besonders wollen wir auch junge Vereinsmitglieder ansprechen, die sich in Westerburg engagieren. Eine JU ist ideal um Themen aus Vereinsleben und der Gesellschaft auf den politischen Tisch zu bringen. JU kann beides: Spaß machen, aber auch mal kritisch und lauter sein, wenn es sein muss“ so Florian Hubert.

Die Junge Union ist die Jugendorganisation der CDU und die mitgliederstärkste jugendpolitische Vereinigung im Westerwald. Mitglied kann jeder Interessierte zwischen 14 und 35 Jahren werden. Die Junge Union sieht sich sowohl kritisch als auch mitwirkend in der CDU. Zur Landtagswahl Anfang des Jahres konnte die JU Rheinland-Pfalz einige Mitglieder in das Landesparlament entsenden.

Für alle an der JU Interessierten ist Florian Hubert gerne für einen ersten Kontakt erreichbar: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 0175/4997112.

 
 

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Veranstaltung am 13.10.2016

 

Diskussionsrunde mit Dr. Werner Langen

CDU-Gemeindeverband Westerburger Land ehrte langjährige Mitglieder

 „Wie geht es weiter mit Europa?“ - zu diesem Thema hatte der CDU-Gemeindeverband Westerburger Land in Kooperation mit dem Ortsverband Westerburg den langjährigen Europaabgeordneten Dr. Werner Langen zu einer Diskussionsrunde eingeladen.

Im vollbesetzten Saal des Hotels "Zum Adler" in Westerburg konnte der Vorsitzende des Gemeindeverband Westerburger Land, Ralf Seekatz, neben vielen Parteifreunden aus der Region auch einige Bürger aus den Nachbar-Verbandsgemeinden begrüßen. Zu Beginn der Sitzung wurden einige Mitglieder geehrt. Für 25 Jahre CDU-Mitgliedschaft wurden Bärbel Kunz und Gundolf Eckardt aus Westerburg, Jürgen Hanz aus Rotenhain, Klaus Weil aus Pottum und Dieter Wisser aus Enspel geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Winfried Türk aus Westerburg geehrt. Seekatz bedankte sich ausdrücklich für die langjährige Treue der CDU-Mitglieder zur Partei. So lange Mitglied einer Partei zu sein, verdiene besondere Anerkennung, da es nicht immer einfach sei, auch in schwierigen Zeiten öffentlich zu einer Partei zu stehen. Gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Dr. Werner Langen und dem stellvertretenden Ortsvorsitzenden von Westerburg, Frank Spiek, überreichte Seekatz die Urkunden mit Ehrennadel und einem Buchgeschenk.

 

CDU Westerburger Land Ehrung Mitglieder 10-2016.01

Erinnerungsfoto mit Frank Spiek (von links), Ralf Seekatz MdL, Gundolf Eckardt (25 Jahre), Jürgen Hanz (25 Jahre), Klaus Weil (25 Jahre) Bärbel Kunz (25 Jahre), Dieter Wisser (25 Jahre), Winfried Türk (40 Jahre) und Dr. Werner Langen.

Nach der Ehrung führte der Gemeindeverbandsvorsitzende Ralf Seekatz, der auch Europasprecher der CDU-Landtagsfraktion ist, kurz in das Thema ein. Steht Europa am Scheideweg, wie geht es weiter mit Europa? Schaffen wir die Bewältigung der Flüchtlingskrise, gelingt es uns, unsere Außengrenzen zu sichern und wie gestaltet sich der Umgang mit der Türkei? Dies sind die brennendsten Fragen, die derzeit die Menschen umtreiben, ebenso wie die Auswirkungen der Freihandelsabkommen TTIP und CETA z.B. auf den Verbraucherschutz in Deutschland. „Wir sind froh, dass Dr. Werner Langen trotz seines vollen Terminkalenders die Zeit gefunden hat und ins Westerburger Land gekommen ist, um uns über diese und andere Themen aus Europa zu berichten“, hieß Seekatz den Gast willkommen. Dr. Werner Langen, der bereits seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlamentes ist, ging zunächst auf die unschönen Begegnungen am Tag der Deutschen Einheit in Dresden mit Anhängern der Pegida ein. Dr. Werner Langen rief auf, mit Argumenten die Bürger zu überzeugen. „Wir müssen unsere Demokratie und unsere Grundrechte in der EU verteidigen“, so Dr. Werner Langen. Zu Brexit führte Dr. Werner Langen aus, dass das Ergebnis natürlich nicht befriedigend sei. Letztendlich werde das Verfahren noch über zwei Jahre dauern und ob es dann schlussendlich wirklich zum Brexit käme, sei offen. Zur Flüchtlingskrise merkte der Europapolitiker an, dass schon vieles getan wurde in den vergangenen Jahren und sich die Situation deutlich beruhigt habe. „Für die Zukunft brauchen wir eine vernünftige Einwanderungspolitik, bei der wir die Bedingungen selbst definieren“, gab Dr. Langen zu bedenken. Neben seinen Ausführungen zur Eurozone und auch zu den Freihandelsabkommen führte Dr. Werner Langen aus, dass das Europaparlament volle Mitentscheidungsrechte bei den wichtigsten Themen auf der EU-Ebene habe. Daher fordert er auf, weiterhin zu Europa zu stehen, auch wenn die EU derzeit einen mühsamen Weg gehe. „Wir müssen dafür kämpfen, dass die EU auch in den Köpfen der jüngeren Generation eindringt, damit Europa eine Zukunft hat“. Bei der anschließenden regen Diskussionsrunde wurden Fragen zum Brexit, zum Bürokratieabbau aber auch zur Außen- und Sicherheitspolitik der EU diskutiert. Ein Schwerpunkt bildete hierbei das Verhältnis von Deutschland zur Türkei. Dabei wurde die Haltung der Bundesregierung zur Türkei in Bezug auf das Einreiseverbot deutscher Bundestagsabgeordneten zu Soldaten der Bundeswehr scharf kritisiert. Ebenfalls wurden intensive Zweifel an der Verlässlichkeit der Türkei geäußert. Ob dieses Land wirklich reif sei für einen EU-Beitritt sei sehr fraglich, so der Tenor der Anwesenden.

Nach der Diskussion bedankte sich der stellvertretende Ortsvorsitzende von Westerburg, Frank Spiek, bei Dr. Werner Langen für den fachkundigen Vortrag und überreichte mit den besten Wünschen ein Gastgeschenk. Gleichzeitig wurde auf die nächste Veranstaltung des CDU-Gemeindeverbandes Westerburger Land in Höhn aufmerksam gemacht. Im Frühjahr wird hier Landrat Schwickert für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehen.

 
 

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Gelungener Mitgliedernachmittag des CDU-Ortsverbandes Westerburg

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Bei bestem Spätsommerwetter fand am 10.09.2016 der Mitgliedernachmittag des CDU-Ortsverbandes statt. Der stellvertrende Ortsvorsitzende Frank Spiek begrüßte eine kleine aber äußerst fachkundige Schar von CDU-Mitgliedern zum ersten Programmpunkt "Stadtbesichtigung". Stadtführerin Anke Gläser konnte selbst "eingeborenen" Westerburgern noch neues aus der Stadtgeschichte berichten.
Vom Start am Burgmannenplatz führte die Tour über die Reste des Gemündener Tores, den Aussichtspunkt am Burgmannenhaus, das Schloß und die Schloßkirche zum Ehrenhain. Die Ausführungen zur Stadtgeschichte ab 700 v. Chr. wurden von den Teilnehmern durch fachkundige Diskussionen zu den aktuellen und künftigen Maßnahmen in der "Oberstadt" ergänzt.

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Im Anschluss wurden die Stadtbesichtiger an der Grillhütte im Stadtteil Wengenroth vom Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion Herbert Schmitz und von Dirk Schlosser mit leckeren Grillspezialitäten und gekühlten Getränken erwartet. Die nicht an der Stadtbesichtigung Teilnehmenden kamen hinzu. Im familiären Kreis wurden nun neben dem ersten Programmpunkt auch aktuelle Ereignisse diskutiert. Für die ganz jungen stand der große Spielplatz zur Verfügung und wurde rege genutzt. Im Fazit war man sich einig: Der Tag war gelungen und gesellige Zusammenkünfte sind eine wichtige Säule des CDU Ortsverbands Westerburg.

 
 

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Auf den Punkt gebracht:Putsch in der Türkei, Krieg in Syrien, IS-Terroranschläge in Europa, der Brexit – gerät die Welt aus den Fugen?

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Gut besucht war die Auftaktveranstaltung „Auf den Punkt gebracht!“ der CDU Westerwald mit dem CDU-Kreisvorsitzenden und Wahlkreisabgeordneten Dr. Andreas Nick zu aktuellen außenpolitischen Themen am 01.09.2016 im Ratssaal in Westerburg. Außenpolitik, so Dr. Andreas Nick, spiegele  sich immer stärker in der Lebenswirklichkeit auch der Städte und Dörfer im Westerwald wider.  Nick: „Der Putsch in der Türkei, der Krieg in Syrien,  die IS-Terroranschläge in Europa, der Brexit, diese Themen beeinflussen immer stärker unser tägliches Leben.“
Zuvor hatte der stellvertretende Westerburger CDU-Ortsvorsitzende Frank Spiek die Veranstaltungsreihe eröffnet:  „Wir wollen heute und bei den nächsten Veranstaltungen mit den Menschen politische Themen unter dem Apekt: "Einfach erklären, eindeutig formulieren, klar kommunizieren" diskutieren.  Unser Wahlkreisabgeordneter Dr. Andreas Nick MdB ist als Mitglied im Auswärtigen Ausschusses und Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Türkei täglich mit diesen Fragen beschäftigt und kann uns aktuelle Informationen geben und Hintergründe erläutern.“
Dr. Andreas Nick erinnerte zunächst an die Erwartungshaltung eines friedvollen Miteinanderlebens nach der Wiedervereinigung. Die  Annexion der Krim, Ukraine-Krise, Erstarken des IS, die grausamen terroristischen Anschläge von Paris, Brüssel, zerfallende Staaten, Flüchtlingskrise, der Putsch in der Türkei  haben die Situation erheblich verändert – die Welt um uns herum ist in Aufruhr. Bisher geltende Regeln des Zusammenlebens der Völker verlieren an Geltung, das Recht des Stärkeren und der Verlust von staatlicher Ordnung gewinne zunehmend an Bedeutung.
Mit den aktuellen  Krisen und Konflikten  verändere sich die Welt und mit ihr das sicherheitspolitische Umfeld Deutschlands tiefgreifend. Die Bundesregierung habe hierauf mit  dem Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr aktuelle Grundlinien aufgezeigt. Deutschlands wirtschaftliches und politisches Gewicht verpflichte, im Verbund mit den europäischen und transatlantischen Partnern Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen. Die Sicherheit beruhe auf einer starken und entschlossenen Nordatlantischen Allianz sowie einer geeinten und belastbaren Europäischen Union.  Ziel sollte stets sein, Krisen und Konflikten vorzubeugen. Sicherheitspolitik muss vorausschauend  und nachhaltig sein.

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Ausführlich erläuterte Dr. Nick seine Einschätzung zur Lage in der Türkei und in Syrien. Statt neue Mauern zu errichten und zusätzliche Konflikte zu schüren seien Brückenbauer und Annäherung erforderlich. Auch der frühere MdB Joachim Hörster steuerte seinen langjährigen außenpolitischen Erfahrungsschatz in der Diskussion bei: „Die Situation in den arabischen Ländern muss sehr differenziert betrachtet werden und benötigt einen langen Atem.“
MdB Nick zeigte sich abschließend überzeugt davon, dass die Diskussionen um die Brexit-Entscheidung und die Ereignisse der letzten Monate dazu beitragen,  den Vorteil eines gemeinsamen  Europas deutlich werden zu lassen. „Wer Freizügigkeit und Mobilität in Europa sowie eine solide wirtschaftliche  Entwicklung erhalten will, muss sich in Europa auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren und diese gemeinsam und solidarisch lösen.“